SARAH COVENTRY

Im November 1949, genau 9 Monate nach der Gründung der Caroline Emmons Inc (s. EMMONS) gründet Charles Stuart die Sarah Coventry Inc. Das Konzept des Vertriebs war auch bei Sarah Coventry gleich dem Modell von Emmons. Der Schmuck wurde über Hausparties (ähnlich Tupperparties) verkauft. Damit setzten sich sowohl Sarah Coventry als auch Emmons von den großen Namen wie Coro oder Trifari, die ihren Schmuck in den großen Warenhäusern SAKS oder Bergmann verkauften, ab.


Ebenfalls anders war die Art der Kreation der Schmuckstücke. Setzten die großen, namhaften Marken auf Inhouse-Designer, so wurde bei Sarah Coventry und Emmons die Designs von Freischaffenden Designer zugekauft. Die Umsetzung der Designs in Schmuckstücke erfolgte durch die Beauftragung anderer Hersteller, darunter DeLizza & Elster (Juliana).  So wurde die Qualität bei der Herstellung des Modeschmucks gesichert und machte die Marke zu einer der populärsten im 20. Jahrhundert. 

In den 70er und 80er Jahren wurde die Marke dem Hype um die Quartzuhr gerecht und stellte eben diese in großen Mengen her. Es erfolgte auch eine Ausweitung auf Schmuck für Herren und die Herstellung von Gürteln. Die Erweiterung der Produktpalette und wachsende Verkäufe gingen leider nicht Hand in Hand. Die Welt veränderte sich. Das Verkaufsmodell kam aus der Mode und das Unternehmen in Schwierigkeiten. Sarah Coventry Inc. wurde im Jahr 1984 wegen Bankrotts verkauft. Die Produktion wurde nach China und Indien verlegt. Im Jahr 2008 erfolgte das endgültige Aus für die Marke.

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